Skatclub Niederau 67 – Aufstieg in die Verbandsoberliga

Nein, danach sah es nach den ersten zwei Spieltagen wirklich nicht aus!

Mit 9:9 Wertungspunkten (WP) sicherten uns zu diesem Zeitpunkt einen  unteren Mittelfeldplatz. Kartenglück, Spielwitz aber auch eine Portion Cleverniss und Ruhe brachten am dritten Spieltag 9:0 WP. Plötzlich stand Niederau auf dem fünften Platz der Tabelle mit 18:9 WP, Spielpunkte (SP) fehlten jedoch um eine bessere Platzierung zu erreichen.

Den vierten Spieltag beendete die Mannschaft mit 6:3 WP, welche sie auf Platz 2 hob. Zum Platz 1, dem Aufstiegsrang fehlte noch ein Punkt. Diesen Platz belegten die Landeskronenbuben Görlitz. Mit viel Mut fuhren wir zum letzten gemeinsamen Spieltag nach Dresden-Weißig. Leider nutzten wir die Chance der ersten Serie nicht, um an den Landeskronenbuben vorbeizuziehen. Wir, wie auch sie, spielten 1:2 WP in Serie 1. Beide Mannschaften steigerten sich in Serie 2, erspielten je 3 WP aber Niederau schaffte es mit fast 5000 SP in dieser Rubrik an Görlitz vorbei zu ziehen. Görlitz führte die Tabelle mit nur noch 1 WP Abstand an. Nun brauchte Niederau schon eine kleines Wunder um bei der letzten Serie auf Platz eins zu gelangen.
Da Görlitz in seiner Gruppe 3 WP erspielen konnte, Niederau hingegen nur 2 WP, blieb nur noch die Chance auf den Aufstieg über den besten Zweitplatzierten aller Staffeln. Jetzt mussten wir auf die Auswertung warten. Niederau stand bei Abschluss der Tabelle bei 30:15 WP und 85.649 SP (die meisten in der Staffel!) und das sollte reichen zum Aufstieg in die Verbandsoberliga.
Das Höchste Ergebnis eines Zweitplatzierten aus der Staffel West waren 28 WP die Niederau mit zwei Punkten übertraf. Riesen Freude über den Aufstieg bei den Mannen um Spielführer Falko Schönherr, denen ich alles Gute in der höheren Spielklasse wünsche.

Zur großen Mannschaft die den Aufstieg erspielten gehörten dieses Mal : Roland Herrmann, Roland Martin, Sandro Simniok, Daniel Heeger, Matthias Spilger, Johannes Schmidt, Matthias Schmidt und Spielführer Falko Schönherr.

Gut Blatt!
Matthias Schmidt