Dank an die Einsatzkräfte der Feuerwehr für Einsatz am 2. Weihnachtsfeiertag

Danksagung vom Vorstand der Agrargennschaft Niederau e.

Der Vorstand der Agrargenossenschaft Niederau e.G. bedankt sich recht herzlich bei allen Einsatzkräften der Feuerwehr der Gemeinde Niederau, die in den Morgenstunden des 26.12.2017 mit ihrem umsichtigen Löscheinsatz verhindert haben, dass durch den Brand des Strohlagers keine Menschen, Tiere oder weitere Gebäude zu Schaden gekommen sind.

Jürgen Zocher, Kerstin Schwinghoff

 

Danksagung des Gemeindewehrleiters Mathias Schödel

Danke an die Beteiligten bei den Einsatzmaßnahmen am zweiten Weihnachtsfeiertag!

Am frühen Morgen des 26. Dezember war um 3:18 Uhr für 29 Kameraden aller drei Ortsfeuerwehren die Nacht zu Ende. Unterstützt durch weitere Feuerwehrkräfte aus Meißen, einem Rettungswagen und der Polizei hieß es „Großbrand Kuhstall“ auf der Teichstraße. Für die Niederauer war bereits auf dem Weg zum Gerätehaus der Flammenschein deutlich sichtbar.

Vor Ort stellte sich schnell heraus dass „nur“ das Strohlager brannte, die Stallgebäude zwar nicht betroffen aber durch die erhebliche Wärmestrahlung akut gefährdet waren. Erste Maßnahmen mussten demzufolge der Aufbau einer leistungsfähigen Wasserversorgung und der Schutz der Nachbargebäude sein.

Weil das Lager bereits bei Eintreffen der Feuerwehr in voller Ausdehnung brannte, war von Anfang an klar, dass es am betroffenen Stroh nichts mehr zu retten bzw. zu löschen gibt. Die Kräfte aus Meißen konnten also schnell wieder aus dem Einsatz entlassen werden.

Nachdem der Schutz der Gebäude gewährleistet und Beschäftigte der Agrargenossenschaft eingetroffen waren, konnte knapp zwei Stunden nach Einsatzbeginn unter dem Schutz weiterer Strahlrohre mit dem zeitaufwendigen Ausräumen der Halle begonnen werden. Weil es fast unmöglich ist gepresstes Stroh zu löschen, mussten die Ballen flach auf einer großen Fläche verteilt werden. Das zog sich bis ca. 8:40 Uhr hin. Erstaunlicherweise blieben die Kühe während der ganzen Zeit völlig ruhig. Eine weitere Maßnahme der Einsatzkräfte war das ablaufende Löschwasser nicht in den Bach und in der Folge in den Teich gelangen zu lassen. Immerhin wurden in Spitzenzeiten bis zu 2000 Liter pro Minute aufgebracht.

Gegen 9:30 Uhr konnte die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben werden. Die weiteren Aufräumarbeiten in den Gerätehäusern, das Bestücken der Fahrzeuge usw. waren kurz vor Mittag beendet.
Die Ortsfeuerwehr Niederau leistete am Nachmittag noch kleinere Nachlöscharbeiten.  

Günstige Bedingungen boten bei diesem Einsatz die Löschwasserentnahme aus dem Schwemmteich, die Windstärke und -richtung während der Vollbrandphase sowie genug eigene Einsatzkräfte bedingt durch den Feiertag.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen und alle Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde für unsere Personalprobleme sensibilisieren. Wie fast jede andere Freiwillige Feuerwehr in ganz Deutschland leidet auch die Gemeindefeuerwehr Niederau vor allem tagsüber an Personalmangel. Auch wenn dieser Umstand in der Vergangenheit nicht in den Berichten zu finden war, so ist es doch eine Tatsache. Wie auch die umliegenden Städte und Gemeinden haben wir ein rein ehrenamtliches System, welches ausschließlich vom bürgerschaftlichen Engagement lebt.

Fassen Sie sich deshalb ein Herz, wägen Sie die Entscheidung ab und gehen Sie auf die Ansprechpartner (zu finden auf der Homepage der Gemeinde) Ihrer Ortsfeuerwehr zu. Sprechen Sie Ihnen bekannte Feuerwehrmitglieder oder die Gemeindeverwaltung an, diese werden gerne den Kontakt herstellen. Besuchen Sie beispielsweise eine der Ausbildungsmaßnahmen am ersten und dritten Donnerstag jedes Monats und machen Sie sich ein Bild. Es ist Unterstützung an jeder Stelle willkommen. Ein Mindestalter von 16 Jahren ist für die Ausbildung Voraussetzung, auf jüngere Interessenten freut sich die Jugendfeuerwehr. Aber auch ein Alter von über 40 Jahren ist kein Grund sich nicht in der Feuerwehr zu engagieren. Frauen und Männer, Alteingesessene und Zugezogene – die Feuerwehr bietet Ihnen die Chance etwas Sinnvolles für Ihre Nachbarn und Ihren Heimatort zu tun.