Skatclub: Endlich Aufstieg!
Zum letzten Spieltag blieben wir zentral in Sachsen. Beide Mannschaften, sowohl die Erste, als auch die Zweite standen in ihren Staffeln auf Platz 2. Dieser Platz reicht für den Aufstieg , dass wussten Alle.
So wurde gleich die erste Serie für die erste Mannschaft richtungsweisend. Nach 48 Spielen standen 3:0 Punkte auf der Habenseite und die „Dresdner Skatbuben“, ein Mitkonkurrent auf die oberen Plätze, ging komplett leer aus. Da auch der Führende in der Tabelle, „die Könige vom Schwarzwassertal“ nur 2 Punkte erreichten standen wir plötzlich mit einem Punkt Vorsprung auf Platz 1.
Serie 2 lief nicht so gut für Niederau. 1:2 Punkte ließen den Vorsprung gegenüber den Skatbuben auf 4 Punkte schmelzen. Da es aber nur 3 Punkte zu vergeben gibt pro Serie, lag jetzt alles an den „Königen vom Schwarzwassertal“. Die aber gingen mit 0 Punkten aus Serie 2 raus. Somit führte Niederau mit 2 Punkten die Tabelle an. Konnte aber auch nicht mehr von Platz 2 verdrängt werden, und war somit aufgestiegen. Endlich Regionalliga! Vergessen war der Spuk vom vorigen Jahr, als wir als Aufsteiger fast fest standen.
Die letzte Serie sollte nur noch „Schaulaufen“ werden, wurde aber noch einmal spannend. Unbedingt gewinnen musste die Mannschaft um Falko Schönherr ja nicht, aber 1:2 Punkte in Serie 3 waren als Abschluss so schlecht nicht. Die Skatbuben konnten nur noch Zweiter werden. Schwarzwassertal musste 3:0 Punkte spielen um die Staffel noch zu gewinnen. Aber was für ein katastrophaler Tag für den bis dahin souveränen Spitzenreiter. Wieder nur 1:2 Punkte.
Niederau somit Staffelsieger. Und die Skatbuben? Sie spielten alles. Einfach alles. Es war ja nun egal, sie konnten nur Zweiter werden, wenn 3 Punkte in Serie 3 rauskommen. Und tatsächlich ; sie fingen “ Die Könige vom Schwarzwassertal “ noch ab. Gleiche Punktzahl, höhere Spielpunkte.
Ein packendes Finale.
Was für die erste Mannschaft galt, wollte auch die Zweite schaffen; den Aufstieg! Platz 1 war nicht mehr zu erreichen, aber zwei Punkte Vorsprung sollten doch zu verteidigen sein. Die erste Serie lief bei allen gut an. Zwischenzeitlich standen wir auf 3:0 Punkten und alles sah super aus. Doch dann kamen bei allen keine Spiele mehr und wir wurden durchgereicht. 1:2 Punkte retten wir noch. Nur noch 1 Punkt Vorsprung und die Mannschaften hinter uns rückten alle auf. Das große Zittern begann. Sollte Serie 2 jetzt schon alles gegen uns entscheiden? Roland und Matthias brachten 850, 860 Punkte. Hans bekam keine Spiele 560 Punkte und Sandro? Der, der es oft zu leicht nimmt, rettet die Serie mit 1.790 Punkten. Der Befreiungsschlag! Natürlich braucht es die gesamte Mannschaft, aber diese Serie kam zur rechten Zeit! 3:0 Punkte und plötzlich mit 4 Punkten Vorsprung uneinholbar auf Platz 2. Das bedeutet den Aufstieg. Die Mannschaft um Matthias Schmidt konnte endlich feiern. In Serie 3 spielten alle sauber und ohne Risiko. Das brachte uns nochmals 2 Punkte und somit einen ungefährdeten Zweiten Patz.
Der reichte mit 3 Punkten Vorsprung auf Platz 3 sicher zum Aufstieg. Ein toller Tag für den Skatclub Niederau 67 der im nächsten Jahr zum ersten Mal in seiner Geschichte in der viert-höchsten Spielklasse spielen wird.
Ich zolle beiden Mannschaften Respekt, denn auch die zweite Mannschaft stand im vorigen Jahr mit Platz 3 in der Gesamtwertung ebenfalls schon kurz vor dem Aufstieg.
Ich freue mich auf die nächste Saison.
Gut Blatt! Matthias Schmidt






